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Nutzung regenerativer Energien

in der Gemeinde Gauting

In der Gemeinde Gauting wurde im Jahr 2008 ein Energiesparförderprogramm ins Leben gerufen, um den Bürgern eine energetische Sanierung und die Nutzung von regenerativen Energien zu ermöglichen. Dies geschah auch im Hinblick auf die Energie-Wende im Landkreis Starnberg.

Seit Generationen ist die Familie Mußbach schon als Vorreiter für umweltfreundliche Energieerzeugung mit zwei Wasserkraftanlagen an der Würm zu sehen.
Die Gemeinde errichtete ein Blockheizkraftwerk in der Schule neben dem Rathaus.
Vom Arbeitskreis Energie der lokalen Agenda 21 wurden 2002 alle Kirchengemeinden im Würmtal hinsichtlich der solaren Nutzung angesprochen, die evangelische Kirche im Ortsteil Stockdorf setzte als einzige mit viel Engagement eine Fotovoltaikanlage auf ihrem Gebäude um.

Im Jahr 2003 entstand die Idee Bürgerinnen und Bürger, die kein eigenes oder geeignetes Dach für eine solare Nutzung haben, eine Beteiligung auf dem Otto-von-Taube-Gymnasium anzubieten. Im Januar 2004 ging sie in Betrieb. Die zweite Anlage ging Anfang Juni 2005 im Projekt Hauptschule Gauting ans Netz. Die dritte Bürger-Solar-Anlage wurde auf der Filiale der Kreissparkasse in Gauting errichtet. Die KSK stellt das Dach kostenlos zur Verfügung, insgesamt wurde eine Anlage mit 18 kWp errichtet, die im Herbst 2007 in Betrieb ging.

In den ersten beiden Anlagen ist jeweils die Schule (OvTG, 1,1 kWp) bzw. die Gemeinde,  im Projekt Hauptschule, mit 1,25 kWp beteiligt

Die neue und vierte Gemeinschaftsanlage wurde nach der Zustimmung durch den Gemeinderat am  23. Juli 2009 auf dem Dach des Bauhofes Gauting, in der Grubmühlerfeldstr., errichtet. Die Anlagenleistung beträgt 49,45 kWp, dies entspricht einer Investition von ca. 180.000 Euro, oder 124 Anteilen à 1.500 Euro.

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